Die Davert GmbH schafft mit der Inbetriebnahme des vollautomatischen Hochregallagers und der Erweiterung der Produktionsflächen die notwendige Voraussetzung für weiteres Wachstum

Im Jahr 2014 wurde der neue Standort Ascheberg mit Unterstützung von Schulte Bender & Partner realisiert. Nach einer ersten Erweiterung der Lagerflächen in 2016 galt es, weitere Kapazitäten mit effizienten Prozessen für Produktion und Logistik zu schaffen.

Die Aufgabe

Es wurde eine Erweiterung der Lagerkapazität um mindestens 50% benötigt, mit der Möglichkeit in einem weiteren Schritt die Lagerkapazität nochmals nennenswert zu steigern. Außerdem wurden Produktionsflächen zur Installation weiterer Abfüllanlagen für neue Produktkategorien benötigt.

Das Standortkonzept war aufgrund des mit Schulte Bender & Partner bereits 2012 erarbeiteten Masterplans auf die neuen Material- und Warenflüsse abgestimmt, um die innerbetrieblichen Abläufe weiterhin optimal abbilden zu können.

  • Für eine erfolgreiche Realisierung der neuen Prozesse und Verfahren waren geeignete Automatisierungslösungen und Schnittstellen mit Hard- und Softwareanforderungen zu definieren.
  • Partner für die Gewerke Hochregallagertechnik und LVR, selbstfahrende Flurförderzeuge, Dach und Fassade sowie vorbeugender Brandschutz im Inertisierungsverfahren waren auszuwählen und zu koordinieren.

Das Unternehmen

  • Die Davert GmbH ist Spezialist für Nahrungsmittel in bester Bio-Qualität mit einer mittlerweile über 30-jährigen Erfahrung in der Auswahl und der Weiterverarbeitung von Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau. Nach der Übernahme im Mai 2018 durch die schwedische Midsona AB erfolgte zum 01. Januar 2019 die Umfirmierung in Midsona Deutschland GmbH.
  • Neben dem Naturkostfachhandel zählt der gut sortierte Lebensmitteleinzelhandel ebenfalls zu den zufriedenen Kunden der Davert GmbH.

Die Lösung

  • Im Rahmen der fortgeschriebenen Layout-Planung wurde ein erweiterbares Hochregallager in Silobauweise, abgerückt vom  Bestandsgebäude, entworfen. Die Anbindung an den Bestand erfolgte über einen Stetigförderer im Palettentunnel.
  • Die Produktionsanbindung im Bestandsgebäude wurde durch ein automatisiertes Flurförderzeug realisiert, um die Mitarbeiter von monotonen Transporten im Dreischichtbetrieb zu entlasten und Effizienzvorteile zu erzielen. 
  • Die Erweiterung der Produktionsflächen wurde mit einem Zwischenbau auf der Freifläche zwischen Bestandsgebäude und Hochregallager realisiert.

Das Ergebnis

Die Planung, Entwicklung und Inbetriebnahme der Standorterweiterung bildet die Grundlage für

  • die Integration zwischenzeitlich ausgelagerter Roh- und Fertigwarenbestände mit entsprechenden Handling- und Kostenvorteilen.
  • die Aufnahme neuer Produktkategorien in das eigene Fertigungsprogramm und nachhaltiges Wachstum.
  •  eine leistungsstarke Produktion und effiziente Logistikprozesse.

 

 

 

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